Die Methoden der Stromgewinnung
Home

Fachbücher
- Fachbücher



Strom
- Was ist Strom ?
- Wie entsteht Strom ?
- Tarifrechner

Stromgewinnung
- Biogas-Kraftwerk
- Biomassekraftwerk
- Dampfkraftwerk
- Druckluftspeicherkraftwerk
- Gasturbinenkraftwerk
- Geothermiekraftwerk
- GuD-Kraftwerk
- Gezeitenkraftwerk
- Heizölkraftwerk
- Kavernenkraftwerk
- Kernkraftwerk
- Kohlekraftwerk
- Laufwasserkraftwerk
- Meeresströmungskraftwerk
- Meereswärmekraftwerk
- Osmosekraftwerk
- Pumpspeicherkraftwerk
- Solarkraftwerk
- Speicherkraftwerk
- Wasserkraftwerk
- Wärmekraftwerk
- Wellenkraftwerk
- Windkraftwerk

Info / Kontakt
Artikel
Hinweise
Impressum

sonstiges

Das Windkraftwerk

Informationen zur Stromerzeugung durch ein Windkraftwerk

Windkraftwerk Bei der Energieerzeugung aus Windkraft handelt es sich gewissermaßen um eine kostenfreie Energie, da ihre Nutzung keinerlei externen Energieträgern wie Kohle, Öl oder Gas bedarf. Hierbei beruht das Gewinnungsprinzip nämlich auf der Bewegungsenergie von Luftströmen. Somit stellt die Windenergie, die mittels Windkraftwerken nutzbar gemacht wird, eine umweltschonende Alternative der künftigen Energiegewinnung dar.

Aufbau eines Windkraftwerks

In der Regel besteht eine solche Anlage aus einem 10m - 100m hohen Mast aus Stahl und Beton, an dem eine sogenannte Gondel angebracht ist. Diese bildet Grundrahmen, Träger sowie Verkleidung zur Aufnahme und Befestigung von Getriebe und Generator. Ferner sind neben Rotorblättern und der Rotorwelle auch Steuerfahnen zur Einstellung der Winkel angesichts der jeweiligen Windrichtung montiert.

Funktionsweise

Die kinetische Energie der Windströmung wirkt auf die Rotorblätter und führt so eine Drehbewegung des Rotors herbei. Aus dieser sogenannten Rotationsenergie wird ein Generator gespeist, welcher seinerseits in der ihm üblichen Funktionsweise aus der mechanischen elektrische - und dadurch nutzbare - Energie erzeugt.

Arten

Es gibt zwei verschiedene Arten von Windkraftwerken, das Aufwindkraftwerk und das Fallwindkraftwerk.

Aufwindkraftwerk

Hierbei handelt es sich um Anlagen, die aus einer Kombination von Treibhaus, Kamin und Windrad elektrische Energie erzeugen. Durch ein lichtdurchlässiges Dach auf den Boden auftreffendes kurzwelliges Licht wird in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt, welche die umgebende Luft aufheizt, die daraufhin mit hoher Geschwindigkeit innerhalb eines Kamins aufsteigt. Auf ihrem Weg nach oben bewegt der Luftstrom dabei einen Rotor, der wiederum einen Generator antreibt.

Fallwindkraftwerk

Das entgegengesetzte Prinzip findet beim Fallwindkraftwerk Anwendung. Dabei wird die im oberen Teil eines hohen Kamins befindliche Luft mittels zerstäubten Wassertropfen derart abgekühlt, dass sie mit Geschwindigkeiten bis zu 20 Metern pro Sekunde absinkt und auf ihrem Weg nach unten entsprechend positionierte Rotorflächern antreibt, deren mechanische Energie abermals einen Generator speist.

Vor- und Nachteile

Neben des emissionsfreien Betriebs im Rahmen der Energiegewinnung durch Windkraft besticht diese Verfahrensweise vor allem in puncto Platzbedarf und praktischer Rohstoffunabhängigkeit. Zudem gestalten sich auch die Errichtungskosten als vergleichsweise moderat. Nachteilig wirkt sich dagegen außer der Geräuschbelastung für die unmittelbare Umgebung die doch verhältnismäßig hohe Verbauung der Landschaft bei Großprojekten sowie die Beeinträchtigung gewisser Empfängergeräte im Windschatten solcher Anlagen aus (zum Beispiel flackernde Fernseher). Schließlich kann der durch Sonneneinstrahlung und permanent bewegte Rotorblätter erzeugte Schattenwurf eine psychologische Belastung für einen betroffenen Haushalt in der Nähe darstellen (ständiger Hell- Dunkel- Wechsel).


Werbung

Elektronik Tipps
Grönlandhund

(c) 2008 by stromgewinnung.com Hinweise Nutzungsbedingungen Partner Impressum